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26.02.2009
Umfrage zur Abwrackprämie bestätigt: Autozeitschriften liefern kompetente
Informationen und sorgen für Markttransparenz
Automarken, die sich bei ihrer Abverkaufswerbung nur auf die als taktische Medien
geltenden Werbeträger wie Hörfunk oder Tageszeitungen stützen, lassen große Teile
ihrer Zielgruppen links liegen. Gleichzeitig nehmen sie bei der Suche nach potenziellen
Kunden erhebliche Streuverluste in Kauf. Das belegen die Ergebnisse der jüngsten
Adhoc-Onlineumfrage Auto Barometer der Zeitschrift auto motor und sport, in
deren Rahmen 1.048 Leser zum topaktuellen Thema Abwrack-/Umweltprämie von der
Marktforschung der Motor Presse Stuttgart befragt wurden. Denn konkret Kaufinteressierte
sind in hohem Maße unter den Lesern von Automobilzeitschriften und Nutzern von
Auto-Onlineportalen anzutreffen.
Fast die Hälfte der Befragten hat sich in den letzten zwei Monaten direkt mit dem Kauf
eines neuen Autos beschäftigt. 68 Prozent davon waren im gleichen Zeitraum bereits bei
mindestens einem Autohändler, 41 Prozent sogar bei mehreren. 53 Prozent der
Kaufinteressierten planen den Kauf eines Neuwagens, davon über zwei Drittel noch in
diesem oder dem nächsten Jahr. Die derzeitig gute Verhandlungsposition für Autokäufer
(41%), aber auch schlichtweg die Begeisterung für neue Modelle (33%) sind für die auto
motor und sport-Leser entscheidende Kaufimpulse. Hier trifft taktische Werbung ins
Schwarze, lautet das Fazit von Jochen Bechtle, Leiter des Geschäftsbereichs
Anzeigen der Motor Presse Stuttgart, wieder einmal bestätigt sich das enorme
Pkw-Kaufpotenzial unter den Lesern von auto motor und sport.
Auch das Thema Umweltprämie hat für die Leser sehr hohe Relevanz,
was in dieser Ausprägung nicht unbedingt zu erwarten war, erläutert Markus
Eiberger, Fachbereichsleiter Research & Services der Motor Presse Stuttgart. Als
wichtigste Informationsquellen für qualifizierte Informationen zum Thema Abwrack- bzw.
Umweltprämie nannten 58 Prozent der Teilnehmer Automobilzeitschriften, noch vor dem
Fernsehen mit 54 Prozent. Lediglich die Tageszeitungen kamen mit 61 Prozent auf einen
höheren Wert. Da Autozeitschriften aber nicht so häufig erscheinen wie
Tageszeitungen, unterstreicht dieser Spitzenwert die herausragende Funktion von
Autozeitschriften, die für kompetente Information und Markttransparenz stehen,
interpretiert Eiberger die Ergebnisse.
40 Prozent der Teilnehmer könnten in den Genuss der Umwelt- bzw. Abwrackprämie
kommen, da sie zumindest ein Auto im Haushalt besitzen, das die Bedingungen erfüllt.
Grund dafür ist der hohe Motorisierungsgrad der Leser von auto motor und sport mit Zweit-
und Drittwagen im Haushalt. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) derjenigen Teilnehmer, für
die die Prämie interessant ist, hat sich bereits über die Umweltprämie informiert, 21
Prozent davon haben entweder konkrete Angebote vom Händler eingeholt, die Prämie bereits
beantragt oder haben fest vor, dies bald zu tun. Rund ein Viertel erwägt, die Prämie
noch zu beantragen.
Quelle:motorpresse.de |